Familien-Drama? Nein, Danke!

Interview mit Daniel Schulte über Familienstellen

Wie stellst du dich dem, was sich dir in den Weg stellt? Wenn du dich mutig einlässt und einfühlst, in das, was dir vielleicht fremd vorkommt, dann erhältst du Rückenwind: beim (systemischen) Familienstellen…

Daniel Schulte ist ehemaliger Krankenpfleger und seit 20 Jahren Heilpraktiker. Sein Schwerpunkt ist Familienaufstellung, sowohl in seiner Praxisarbeit als auch als Ausbilder, gibt er weiter, was hilft frei zu werden von den Belastungen der Vergangenheit, um ein glückliches Leben zu leben. Seine Arbeit ist eine Quelle an Heilung für Menschen, die ihr Wesen befreien und Leben möchten. Zu ihm gehört seine Authentizität, emotionale Tiefe, Sensibilität, sein Herz und sein Humor. Mehr über Daniel unter: www.inner.gold

Patrick: Wie habe ich mir das Familienstellen vorzustellen? Stellt man wirklich etwas auf?

Daniel: Zum Einen biete ich Einzelarbeit an, dort kann man mit Bodenankern arbeiten, mit Blättern, mit buntem Filz oder Figuren auf einem Brett. Die zweite Variante wäre im Rahmen einer Gruppe. Die Menschen, die da sind, nehmen dann die Rolle als Stellvertreter oder Repräsentant ein. Es kommen Leute zu mir, die Probleme mit Mitgliedern aus der Familie haben, aus der sie kommen. Dazu gehören Mütter, Väter, Kinder, Freunde oder Arbeitskollegen. Mann teilt nun den Repräsentanten verschiedene Rollen zu und stellt sie im Raum auf. Nun schaut man am Ende welche Dynamik da mit schwingt, dies hilft Dinge zu lösen. Also ein sehr lösungsorientiertes Verfahren…

Patrick: Braucht man da eine gewisse Vorerfahrung, um so etwas spüren zu können, und muss man an etwas glauben? Oder zeigt sich das dann immer vor Ort, wenn man es wirklich ausprobiert?

Daniel: Es kommen allerlei Leute zu mir. Mit Vertrauen, mit Erfahrung oder völlig ohne Erfahrung. Leute, die gut spüren können, und Leute die wenig spüren können. Ich selbst habe nichts geglaubt, ich habe mich nur hingezogen gefühlt und es hat mich neugierig gemacht. Deshalb hat da jeder seinen Weg und man muss keine Voraussetzungen mit bringen. Man braucht die Bereitschaft sich auf etwas einzulassen, was einem vielleicht fremd oder seltsam vorkommt, und sich da abholen lassen wo man gerade steht.

Patrick: Gibt es eine Häufigkeit, wie oft man so etwas anwendet, oder hängt dies von den Themen ab?

Daniel: …

Das gesamte Interview findet ihr im on demand-Bereich unserer Videos, oder für unterwegs im Hör-Format im Audio-Interview-Bereich.