Massage am Arbeitsplatz (1/2)

Wieso Massage auf dem Stuhl oder am Arbeitsplatz? Effektive Wirkung und rasche Regeneration…

Viele Menschen haben den Bezug zu ihrem Körper verloren

In unserer stressigen, reizüberfluteten und hektischen Zeit verlieren viele Menschen den Bezug zu ihrem Körper, zu Wohlbefinden, Achtung und auch Disziplin. Die enge Taktung, das hohe Arbeitsaufkommen lassen oftmals Sport und Entspannung nicht zu. Fehlende Selbsterfahrung und mangelnde Einschätzung des aktuellen körperlichen Zustandes führen zu (chronischen) Schmerzen, die einen längeren Arbeitsausfall zur Folge haben können. Hier wird leider noch zu wenig präventiv, auch von Seiten des Arbeitgebers, gegengearbeitet. Da kommt die betriebliche Gesundheitsförderung/mobile Massage ins Spiel. Der Kunde wird dort betreut, wo er es wünscht: Meistens am Arbeitsplatz, aber auch Zuhause, in Hotels, auf Messen. Mit dem Massage-Stuhl oder einer mobilen Liege. Beides benötigt wenig Platz und kann in kleinsten Räumlichkeiten aufgebaut werden – innerhalb von fünf Minuten Einsatzbereitschaft. Die Massage erfolgt mittels spezieller Grifftechniken über der Kleidung. Das erspart nochmals Zeit und lästiges Ausziehen/Verfetten (durch Öle) der Haut, was im Job auch eher nicht möglich ist. Das Besondere hierbei ist der schnelle, unkomplizierte Weg zu kurzzeitiger Entspannung und Regeneration, um wieder fit für die Anforderungen des Alltags zu sein. Das alles ohne große Termine, Anfahrt und Zeitaufwand: Der Kunde erfährt im wahrsten Sinne seinen Körper (oftmals neu), wird sich seiner Verspannungen bewusst, die je nach Bedarf sanft oder kräftig bearbeitet werden und bekommt hilfreiche Tipps zur Prophylaxe aus dem umfangreichen Erfahrungshorizont des Therapeuten. Dabei ist es wichtig, individuell auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen und bei Folgeterminen die Umsetzung der Ratschläge zu überprüfen. Das Angebot kann ergänzt werden durch Übungen aus dem Fitness-/Yoga-Bereich, d.h. eine Einheit Stretching/Joggen/Rückenschule ist erweiternd ebenso möglich, wie der Wechsel der Massage-Instrumente (Liege, Hilfsmittel etc.) Ein kurzfristiges Ziel könnte lauten, gute Arbeit in den Betrieben zu leisten und Arbeitgeber wie Arbeitnehmer von der Wichtigkeit einer aktiven wie passiven Pause durch die massierende und aktivierende Tätigkeit zu überzeugen. Das Bewusstsein in den Köpfen sollte hin zur Ganzheitlichkeit, Balance und Regelmäßigkeit einer körperlichen Ertüchtigung. Vom eigenen besseren körperlichen Empfinden abgesehen belegen zahlreiche Studien die Wirksamkeit und Effektivität, nicht zuletzt auch die Auswirkungen auf Krankheitsrate und Bindung an ein Unternehmen. Es gibt keine Entschuldigung, nichts zu tun!

Den Wert von sich selbst und der Massage schätzen

Indem man spezialisierter, individueller und umfangreicher die Klientel betreut kann man sie dadurch motivieren, einen angemessenen Preis zu zahlen. Die Wertigkeit zu schätzen, die Investition in den eigenen Körper und weg von dieser „Geiz ist geil“-Mentalität, die allerortens ihre schlechten Früchte trägt. Dem entspricht auch die Massage am Fließband, unter Zeitdruck. Das ist paradox und der Sache nicht förderlich: Mal eben entspannen (am besten noch dabei reden und weiter arbeiten/telefonieren) ist nicht drin! Das Mindset darf diesbezüglich auch geändert werden. Am besten ist es sogar, man kann nach der Behandlung nachruhen und -wirken lassen.

Integration in den Alltag und längerfristiger (Lern-) Effekt

Des Weiteren ist ratsam, Menschen durch Haltungs- und Bewegungsberatung (Ergonomie am Arbeitsplatz/Rückenschule), die zunächst auch parallel erfolgen kann, zu einem bewussteren und gesünderen Lebensstil zu verhelfen. Vor allem zur Integration der körperlichen Dispositionen in den (Arbeits-) Alltag, um Verschlimmerung von Beschwerden, hervorgerufen durch Fehl- und Schonhaltungen, zu vermeiden. Angedacht könnten zusätzlich beratende Maßnahmen sein wie auch Yoga- und Gymnastikstunden in der Mittagspause, die zur Erfrischung von Geist und Körper dienen und den Kunden aktiv in einen Heilungsprozess einführen und ihm konkrete Handlungsmittel für die Beseitigung oder zumindest Linderung seiner, in unserer bewegungsarmen Gesellschaft immer häufiger auftretenden Beschwerden an die Hand gibt.

Jede Berufsgruppe profitiert

Relevant ist das für alle Menschen, die viel in gleichen Positionen und Haltungen arbeiten, wie Sekretärinnen und Büroangestellte, aber auch (Opern-) Sänger, Kameramänner und Mütter. Auch Führungskräfte sind prädestiniert durch ihre Zeitnot und den äußeren Druck, Verspannungen und Stress-Symptome aufzubauen, die man mithilfe der effektiven, punktgenauen, regelmäßigen Therapie in den Griff bekommen kann. (Passive) Wellness ist zudem ein beliebter und blühender Wirtschaftszweig und in Zeiten der fehlenden Bezuschussung der Kassen eine erkannte Notwendigkeit, um gesund zu bleiben. Den nötigen Impuls kann der Therapeut geben; die Umsetzung erfolgt durch den Kunden.

Einen Körper besitzen wir alle – daher ist über diesen der Anknüpfungspunkt für weitere, gesundheitsrelevante Themen gegeben, günstig und sinnvoll. FORMQUELLE bedient sich dieses Gedankens.

Weiterlesen im Teil 2/2 u.a. mit dem Thema „Zeit für Veränderung“ …

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